Rechtsanwalt Berlin Verkehrsrecht

Ihnen wird Unfall mit Fahrerflucht vorgeworfen? Sprechen Sie mit uns. Als Anwalt für Unfallflucht bieten wir Ihnen umfassende Erfahrung.

Sind Sie rechtsschutzversichert?
 Ja Nein
Wenn Sie uns ein Dokument (z. B. Rechtsschutzversicherung) zukommen lassen möchten, können Sie dieses nachfolgend hochladen.

Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.

Hier finden Sie uns:

Was ist Fahrerflucht nach einem Unfall? Anwalt für Verkehrsrecht in Berlin informiert

Fahrerflucht ist eine Straftat und wird gemäß § 142 Strafgesetzbuch (StGB) mit Geldstrafen, Entzug der Fahrerlaubnis und, je nach Schwere des Vergehens, mit Freiheitsstrafe geahndet. Jeder Beteiligte eines Verkehrsunfalls ist verpflichtet, an der Unfallstelle zu bleiben. Wer sich vom Unfallort entfernt, macht sich strafbar. Dass sich Unfallbeteiligte nicht vom Unfallort entfernen dürfen, basiert darauf, dass Feststellungen zum Fahrzeug, zur Person und zur Form der Beteiligung am Unfallort erfolgen müssen.

Entfernt sich ein Unfallbeteiligter von der Unfallstelle, wird das als Fahrerflucht bzw. Unfallflucht bezeichnet, wenn die Feststellungen zu Fahrzeug, Art der Beteiligung für den Unfallhergang und zur Person nicht durchgeführt werden können. Fahrerflucht besteht auch, wenn der Unfallbeteiligte nicht eine angemessene Zeit an der Unfallstelle wartet, damit die Feststellungen möglich sind.

Der Vorwurf der Fahrerflucht wird auch dann erhoben, wenn sich ein Unfallbeteiligter von der Unfallstelle entfernt und sich danach nicht bei der Polizei zur nachträglichen Feststellung der Angaben zum Unfallhergang, zum Fahrzeug und zur Person meldet.

Rechtsanwalt für Verkehrsrecht antwortet: Was ist ein Verkehrsunfall?

Sobald ein Fremdschaden ab einem Wert von 30 Euro bis 50 Euro entsteht, handelt es sich um einen Verkehrsunfall. Somit muss man auch bei Kleinschäden am Unfallort bleiben. Das gilt für den Unfallverursacher und für schuldlos Unfallbeteiligte. Entfernt man sich bei einem Verkehrsunfall vom Unfallort, gilt das als Fahrerflucht.

Wie lange muss man am Unfallort warten? Anwalt in Berlin berät bei Unfallflucht

Unfallbeteiligte sind verpflichtet, an der Unfallstelle zu warten, um die notwendigen Feststellungen zum Unfallhergang und zur eigenen Person zu machen. Bildet sich eine Menschenmenge an der Unfallstelle und versteckt sich ein Beteiligter des Unfalls in der Menschenmenge, um eine Feststellung zur eigenen Person zu verhindern, gilt das trotz körperlicher Anwesenheit als Fahrerflucht bzw. Unfallflucht.

Unfallbeteiligte, so der Anwalt für Verkehrsrecht, müssen warten, bis die für die Feststellung zuständigen Personen eingetroffen sind. Gesetzlich ist es nicht bestimmt, wie lange Unfallbeteiligte warten müssen. Die Wartezeit hängt von den Umständen ab, bis die zuständigen Personen anwesend sein können. Bei einem Kratzerschaden auf dem Supermarktparkplatz kann es bis zu einer Stunde dauern. Bei einem Unfall nachts auf der Landstraße dauert es durchschnittlich eine halbe Stunde. Wenn innerhalb dieser Zeit keine feststellungsbereiten Personen vor Ort waren, muss die Polizei informiert werden.

Welche weiteren Konsequenzen bei Fahrerflucht und Unfallflucht? Beratung vom Anwalt für Verkehrsrecht

Neben einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe hat eine Fahrerflucht auch weitere Konsequenzen. Je nach Schwere des Verkehrsunfalls werden zwei bis drei Punkte in Flensburg fällig. Auch der Entzug der Fahrerlaubnis für bis zu drei Monate kann eine Konsequenz bei Fahrerflucht sein. Das Strafmaß richtet sich nach der Höhe des entstandenen Schadens.

Warum Rechtsanwalt für Verkehrsrecht bei Anzeige wegen Fahrerflucht bzw. Unfallflucht beauftragen?

Bei einer Anzeige wegen Fahrerflucht sollte ein Rechtsanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht beauftragt werden. Denn Fahrerflucht ist laut § 142 StGB eine strafbare Handlung, die nach der Anzeige ein Strafverfahren nach sich zieht.

Der Unfall mit einem anderen Fahrzeug mit nachfolgender Fahrerflucht bzw. Unfallflucht gehört zu den ernsthaften Verstößen, die nicht nur Punkte in Flensburg, sondern auch hohe Bußgelder und Fahrverbote bedeuten. Im Zweifel droht neben dem Fahrverbot oder dem Entzug der Fahrerlaubnis auch eine Freiheitsstrafe.

Welche Strafen für Fahrerflucht? Rechtsanwalt für Verkehrsrecht in Berlin informiert

Die Fahrerflucht nach einem Unfall ist eine Straftat und es droht neben einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe auch ein Fahrverbot. Die Dauer des Fahrverbotes kann zwischen ein und sechs Monaten betragen. Geregelt ist die Strafe in § 44 des Strafgesetzbuches (StGB).

Bei Personenschäden und Sachschäden ab 1.200 Euro bei einem Unfall mit Fahrerflucht drohen dem Beschuldigten der Entzug des Führerscheins inklusive einer Sperre von sechs Monaten bis zu fünf Jahren für die Neuerteilung. Dieses Strafmaß ist in § 69a StGB geregelt. Wird ein Fahrverbot verhängt, gibt es zwei Punkte in Flensburg. Wird die Fahrerlaubnis entzogen, werden im Fahreignungsregister Flensburg drei Punkte eingetragen.

Übernimmt die Kfz-Versicherung die Schadensregulierung bei Fahrerflucht?

Es gibt eine Versicherungspflicht für Kraftfahrzeuge in Deutschland. Die Pflichtversicherung für Kraftfahrzeuge ist die Kfz-Haftpflichtversicherung. Die Kfz-Haftpflicht reguliert Schäden, die der Versicherungsnehmer mit dem Fahrzeug an einem anderen Fahrzeug erzeugt hat. Die Kfz-Haftpflicht kommt aber nicht für die Schäden am Fahrzeug des Beschuldigten auf. Dazu muss eine Kfz-Vollkaskoversicherung vorhanden sein.

Muss Kfz-Versicherung Schäden des Unfallflüchtigen regulieren?

Eine Kfz-Versicherung ist nicht verpflichtet, die Schäden am Fahrzeug und bei Unfallflucht am Fahrzeug des Schuldigen zu regulieren. Zudem kann sich beim Verdacht der Fahrerflucht die Kfz-Vollkaskoversicherung an die Polizei wenden. Zwar erfolgt dann eine Regulierung des Schadens am Fahrzeug, aber auf den Beschuldigten warten Sanktionen wegen des Vorwurfs der Fahrerflucht.

Ist Anzeige gegen Unbekannt bei Fahrerflucht oder Unfallflucht sinnvoll? Ersteinschätzung vom Berliner Anwalt für Verkehrsrecht

Wenn man selbst Opfer einer Fahrerflucht geworden ist, erstattet man Anzeige bei der Polizei. Optimal ist es, wenn man das Kfz-Kennzeichen der Person, die eine Fahrerflucht begangen hat, noch weiß. Ansonsten muss eine Anzeige gegen Unbekannt gestellt werden. Nach der Anzeige kann die Polizei die Person, die Fahrerflucht begangen hat, ermitteln.

Der Person drohen strafrechtliche Konsequenzen und die Kfz-Haftpflichtversicherung der Person oder die Person selbst sind dann verpflichtet, den Schaden zu regulieren. Dabei kann die Haftpflichtversicherung bis zu 5.000 Euro vom Unfallflüchtigen zurückverlangen. Liegt eine Fahrerflucht vor, kann der Beschuldigte auch den Versicherungsschutz verlieren.

Ist ein Wildunfall Unfallflucht?

Wenn man mit dem Fahrzeug mit einem Wildtier kollidiert, bedeutet es zwar keine Fahrerflucht nach § 142 StGB, wenn man das Wildtier liegen lässt, aber man sollte die Polizei informieren. Dies ist im Rahmen des Tierschutzes nötig.

Welche Strafe bei Fahrerflucht & Unfallflucht in der Probezeit?

Die zweijährige Probezeit nach dem Erhalt des Führerscheins gilt seit 1986. Innerhalb der Probezeit gelten härtere Strafen bei Verstößen im Straßenverkehr. Dabei wird zwischen A- und B-Verstößen unterschieden. Die A-Verstöße sind schwerwiegende Verstöße und die B-Verstöße werden als weniger schwerwiegend eingestuft. Zu den A-Verstößen gehören die Nichteinhaltung des vorgeschriebenen Mindestabstands, die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und die Missachtung von roten Ampeln.

Was bedeuten A- und B-Verstoß in der Probezeit bei Fahrerflucht

Zu den weniger schwerwiegenden B-Verstößen gehören die Nutzung des Handys während der Fahrt, Parken im Parkverbot oder das Fahren eines Fahrzeugs mit zu geringer Reifenprofiltiefe. Die Fahrerflucht nach einem Unfall gehört zu den schwerwiegenden A-Verstößen. Das bedeutet für die Person, die in der Probezeit Fahrerflucht begangen hat, dass sie an einem Aufbauseminar teilnehmen muss und dass sich die Probezeit von zwei auf vier Jahre verlängert.

Gibt es eine Verjährung bei Fahrerflucht? Ersteinschätzung vom Rechtsanwalt in Berlin

Besteht der Vorwurf der Unfallflucht, hilft die kostenlose Ersteinschätzung vom Anwalt für Verkehrsrecht. Der Rechtsanwalt in Berlin informiert auch zum Thema Verjährung bei Fahrerflucht. Unfallflucht oder Fahrerflucht werden nach dem Strafgesetzbuch geahndet. Der Anwalt für Verkehrsrecht kann in der Ersteinschätzung Infos geben, welche Sanktionen der Beschuldigte zu erwarten hat. Zudem kann der Anwalt für Verkehrsrecht prüfen, ob der Vorwurf der Unfallflucht anfechtbar ist.