Rechtsanwalt Berlin Verkehrsrecht

Sie haben eine Kündigung erhalten und wollen eine Kündigungsschutzklage einreichen? Nutzen Sie unsere Rechtsberatung für eine Kündigungsschutzklage!

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Anwalt für Kündigungsschutzklage in Berlin

Hat man eine Kündigung vom Arbeitgeber bekommen, hat man zwei Möglichkeiten. Die eine Möglichkeit ist, die Kündigung zu akzeptieren. Die andere Möglichkeit ist, eine Kündigungsschutzklage zu erheben. Die Kündigungsschutzklage wird beim Amtsgericht erhoben und es ist ratsam, einen Anwalt für Kündigungsschutzklage in Berlin zu beauftragen.

Arbeitnehmer sind durch das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) vor Kündigungen abgesichert, die sozial nicht gerechtfertigt sind. Das Kündigungsschutzgesetz hat Anwendung, wenn in einem Unternehmen mehr als zehn Mitarbeiter tätig sind. Geregelt ist das in § 23 KSchG. Der Arbeitnehmer, der Kündigungsschutzklage einreichen möchte, muss mehr als ein halbes Jahr ohne Unterbrechung im Unternehmen beschäftigt sein. Das ist in § 1 KSchG geregelt.

Warum eine Kündigungsschutzklage in Berlin?

Mit einer Kündigungsschutzklage möchte man den Arbeitsplatz erhalten, auch wenn der Arbeitgeber eine Kündigung ausgesprochen hat. Wird vom Arbeitsgericht die Kündigung des Arbeitgebers als unwirksam eingestuft, wird das Arbeitsverhältnis fortgesetzt. Oftmals kommt es im Rahmen einer Kündigungsschutzklage zu einem Vergleich. Dann endet das Arbeitsverhältnis und der gekündigte Arbeitnehmer erhält eine Abfindung. Strebt man eine Kündigungsschutzklage an, sollte man einen Rechtsanwalt in Berlin beauftragen.

Welche Fristen gelten bei einer Kündigungsschutzklage in Berlin?

Möchte man gegen eine Kündigung eine Kündigungsschutzklage einreichen, beträgt die Frist drei Wochen. Die Frist beginnt ab dem Tag, an dem man die Kündigung vom Arbeitgeber erhalten hat. Doch was muss man beachten, wenn man die Frist für das Einreichen der Kündigungsschutzklage versäumt hat? Grundsätzlich gilt laut § 7 des Kündigungsschutzgesetzes (KSchG), dass eine Klage gegen die Kündigung nach der Frist von drei Wochen nicht als Kündigungsschutzklage gilt bzw. die Sachlage dann so ist, als ob man gar keine Klage eingereicht hat. Hat man die Frist für die Klage gegen die Kündigung verpasst, ist die Entlassung durch den Arbeitgeber zunächst rechtmäßig.

Wie ist der Ablauf bei der Kündigungsschutzklage in Berlin?

Der Ablauf bei einer Kündigungsschutzklage beginnt mit dem Antrag für eine Kündigungsschutzklage, der beim Arbeitsgericht eingereicht wird. Hat man einen Anwalt für Arbeitsrecht in Berlin beauftragt, reicht dieser die Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht ein. Mit dem Einreichen der Klage beginnt der Kündigungsschutzprozess. Es folgt eine Güterverhandlung, um eine Einigung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu erreichen. Dabei gibt es die Option auf einen Vergleich mit wirksamer Beendigung des Arbeitsverhältnisses und einer Abfindung für den Arbeitnehmer. Kommt es bei der Güteverhandlung nicht zu einer Einigung, wird der Arbeitgeber vom Arbeitsgericht verpflichtet, eine schriftliche Begründung für die Kündigung des Arbeitnehmers vorzulegen. Dann kann der Arbeitnehmer seine Gründe vorbringen, warum die Kündigung angefochten wird. Dann prüft das Arbeitsgericht die Gründe für die Kündigung. Die Beweislast für die Kündigungsgründe liegt beim Arbeitgeber. Nach der Prüfung der Kündigungsgründe folgt ein Kammertermin. Bei dieser Verhandlung ist das Ziel, eine Einigung zwischen den Parteien herbeizuführen. Findet erneut keine Einigung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer statt, folgt das Urteil des Arbeitsgerichtes.

Was kostet eine Kündigungsschutzklage in Berlin?

Die Kosten für eine Kündigungsschutzklage setzen sich aus den Kosten für das Gericht und für den Anwalt für die Kündigungsschutzklage in Berlin zusammen. Dabei richtet sich die Höhe der Kosten nach dem Streitwert. Dieser beträgt drei Bruttomonatsgehälter. Je mehr man verdient, desto höher sind die Kosten. Verdient man beispielsweise 1.400 Euro brutto pro Monat, beträgt der Streitwert für die Kündigungsschutzklage 4.200 Euro. Der Rechtsanwalt für die Kündigungsschutzklage in Berlin bietet eine kostenlose Erstberatung an und kann detaillierte Informationen zu den erwartenden Kosten liefern.

Wer zahlt die Anwaltskosten für Kündigungsschutzklage in Berlin?

Die Kosten für den Anwalt für eine Kündigungsschutzklage in Berlin trägt der Arbeitnehmer, der den Rechtsanwalt für Arbeitsrecht beauftragt hat. Die Kosten für das Arbeitsgericht zahlt der Prozessverlierer. Wird ein Vergleich zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber erzielt, gibt es keine Gerichtskosten. Arbeitnehmer, die eine Rechtsschutzversicherung haben, können die Anwaltskosten für die Kündigungsschutzklage von der Versicherung zahlen lassen.

Wann ist eine Kündigung unwirksam?

Es gibt verschiedene Situationen, bei denen eine Kündigung angezweifelt werden kann. Erhält man eine Kündigung vom Arbeitgeber, die man nicht akzeptiert, ist es ratsam, einen Anwalt für Arbeitsrecht in Berlin zu konsultieren. Bei folgenden Kündigungssituationen kann man die Kündigung anzweifeln:

  • angeblich schwerer Verstoß gegen die im Arbeitsvertrag dokumentierten Pflichten, ohne dass der Arbeitnehmer einen Pflichtverstoß begangen hat
  • krankheitsbedingte Kündigung, obwohl der Arbeitnehmer nur etwas mehr als sechs Wochen pro Jahr krank war
  • mündliche Kündigung durch den Arbeitgeber, denn laut § 623 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) ist nur eine schriftliche Kündigung wirksam.
  • betriebsbedingte Kündigung, aber es gibt jünger Mitarbeiter, die noch nicht so lange wie der Arbeitnehmer im Betrieb beschäftigt sind und die gleiche Tätigkeit ausführen und nicht gekündigt werden
  • Kündigung bei Schwangerschaft, denn hier greift das Kündigungsverbot in § 17 des Mutterschutzgesetzes (MuSchuG)