Rechtsanwalt Berlin Verkehrsrecht

Sie haben im Parkverbot geparkt und brauchen rechtliche Unterstützung? Nutzen Sie jetzt unsere kostenlose Erstberatung. Wir sind als Kanzlei für Parken im Parkverbot spezialisiert.

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Anwalt für Parken im Parkverbot in Berlin

Der Anwalt für Parken im Parkverbot informiert, wie teuer Parken im Parkverbot ist und welche Strafen und Sanktionen drohen, wenn man im absoluten Halteverbot parkt. Mit der kostenlosen Erstberatung kann man sich vom Verkehrsanwalt in Berlin beraten lassen, wenn der Vorwurf des Parkens im Parkverbot im Raum steht.

Was sollte man zum Parken wissen? Verkehrsrechtsanwalt in Berlin berät

Wenn man länger als drei Minuten mit dem Fahrzeug anhält, ist das Parken. Als Parken bezeichnet man auch den Vorgang, wenn das Fahrzeug abgestellt wird und man sich so weit vom Fahrzeug entfernt, dass es nicht mehr in Sichtweite ist. Parken darf man nicht, wo ein Halteverbot gilt. Wenn für das Falschparken ein Bußgeld erhoben wird, richtet sich die Höhe des Bußgeldes nach dem Platz und den dazugehörigen Vorschriften, wo man das Fahrzeug geparkt hat. Je nach Stelle, wo man falsch geparkt hat, beträgt das Bußgeld zwischen 10 Euro und 70 Euro. Konkrete Angaben zu den Bußgeldern bei Falschparken und Parken im Parkverbot findet man auch im aktuellen Bußgeldkatalog.

Was ist der Unterschied zwischen Parken und Halten im Straßenverkehr?

Halten bezeichnet den Zeitraum von drei Minuten oder weniger und wenn man das Fahrzeug verlässt, dabei aber in Sichtweite zum Fahrzeug bleibt. Parken bezeichnet das mehr als drei Minuten dauernde Halten mit dem Auto und wenn man das Auto verlässt und dieses nicht mehr in Sichtweite hat.

Das Parken und das Halten sind in §12 der Straßenverkehrsordnung definiert. In §12 Absatz 2 StVO steht, dass das Verlassen des Fahrzeugs oder das Halten von mehr als drei Minuten als Parken gilt. Halten, laut der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung, ist eine Unterbrechung der Fahrt, die durch kein Verkehrszeichen oder eine Anordnung bedingt ist.

Was ist richtiges Parken?

Man kann auch einen Bußgeldbescheid, wenn man nicht richtig parkt. Ein Beispiel ist, wenn das Fahrzeug auf einem Parkplatz abgestellt wird, aber zwei Parkflächen bedeckt bzw. wenn das Fahrzeug nicht im vorgesehen Parkfeld abgestellt wird. In diesem Fall kann ein Bußgeld in Höhe von 10 Euro fällig werden.

Richtiges Parken – Fakten in der Übersicht

  • platzsparend parken und auf die gekennzeichneten Parkflächen achten
  • ausreichend Platz zum Ein- und Aussteigen lassen
  • genügend Platz zum Rangieren muss verfügbar sein
  • beim Parken auf der Straße immer den rechten Fahrbahnstreifen nutzen. Ausnahmen gibt es nur für verkehrsberuhigte Bereiche, Straßen mit Schienen und Einbahnstraßen

Wo ist Parken verboten?

Es gibt Bereiche, da ist es verboten zu parken. Neben den Bereichen, wo mit einem Halteverbotsschild, Lichtzeichen oder Markierungen ein Parkverbot gekennzeichnet ist, gibt es auch weitere Stellen, wo das Parken verboten ist. Dazu gehören die folgenden Stellen:

  • Parken an unübersichtlichen und engen Bereichen
  • scharfe Kurven
  • auf Fußgängerüberwegen und bis zu fünf Meter vor Fußgängerüberwegen in Fahrrichtung
  • an Bahnübergängen
  • bei Ausfädelungs- und Einfädelungsstreifen
  • auf mit Richtungspfeilen markierten Straßenabschnitten
  • wenn es einen Seitenstreifen gibt, ist das Parken auf der Fahrbahn verboten
  • vor Feuerwehrzufahrten
  • auf Taxiparkplätzen
  • bis zu zehn Metern vor Ampelanlagen

Wo gilt das eingeschränkte Halteverbot?

Es gibt auch Stellen, für die ein eingeschränktes Halteverbot gilt. Das eingeschränkte Halteverbot ist auch eine Form des Parkverbots. Solche Stellen sind zum Beispiel Kreuzungsbereiche und Einmündungsbereiche inklusive fünf Meter davor und dahinter.

Weitere Bereiche mit eingeschränktem Halteverbot sind Privatparkplätze, die mit einem Parkverbot gekennzeichnet sind, auf sehr schmalen Straßen, vor Einfahrten und Ausfahrten von Grundstücken, auf Schachtdeckeln, vor abgesenkten Bordsteinen und in Fußgängerzonen. Auch Autobahnen, Kraftfahrtstraßen und Straßen mit durchgezogener Linie sowie verkehrsberuhigte Bereiche, die sich außerhalb der beschilderten Parkflächen befinden, gehören zu diesen Bereichen.

Eingeschränktes Halteverbot gilt auch fünf Meter (innerorts) vor oder hinter Andreaskreuzen. Außerhalb von geschlossenen Ortschaften gilt das eingeschränkte Halteverbot 50 Meter vor und hinter dem Andreaskreuz. An Haltestellen und 15 Meter davor und dahinter, im Kreisverkehr, auf Fahrradschutzstreifen und im Bereich von Verkehrsverboten und Durchfahrtsverboten ist auch eingeschränktes Halteverbot bzw. Parkverbot.

Welche Kosten bei Parken im Parkverbot?

Die Höhe der Kosten für das Parken im Parkverbot und für Falschparken richten sich nach dem Tatbestand. Beispielsweise zahlt man nach dem Bußgeldkatalog 2020 für das unerlaubte Halten in zweiter Reihe ein Bußgeld in Höhe von 55 Euro. Parkt man im Parkverbot und behindert dadurch andere, wird ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro fällig und es gibt einen Punkt in Flensburg. Ein Bußgeld für ein Parken im Parkverbot oder für Falschparken kann steigen, wenn durch das Parken im Parkverbot Rettungsfahrzeuge behindert werden, wenn es zu Sachbeschädigungen oder zu Behinderungen kommt.

Es gibt auch Bußgelder für Parken im Parkverbot, deren Höhe sich nach der Dauer des Parkverbotverstoßes richten. Parkt man beispielsweise an einer unübersichtlichen Stelle, kostet das 35 Euro. Parkt man an dieser unübersichtlichen Stelle länger als eine Stunde, beträgt das Bußgeld 55 Euro. Eine Übersicht mit den Bußgeldern für Falschparken und für das Parken im Parkverbot findet man im aktuellen Bußgeldkatalog 2020.

Wie Einspruch gegen Strafzettel für falsches Parken?

Hat man einen Strafzettel für Falschparken bekommen, kann man den Einspruch schriftlich einlegen. Im schriftlichen Einspruch wird der Vorgang aus der eigenen Sicht beschrieben und aus welchen Gründen man Einspruch einlegt. Für einen Einspruch gegen einen Strafzettel bei Parken im Parkverbot ist es wichtig, dass man den Strafzettel nicht bezahlt hat. Durch die Zahlung würde man den Strafzettel anerkennen. Es ist ratsam, wenn es einen Strafzettel gibt, Fotos zu machen und diese beim Einspruch gegen das Bußgeld mit abzugeben.

Legt man Einspruch gegen ein Bußgeld wegen Falschparken ein und ist die Entscheidung gegen den Einspruch negativ, fallen weitere Gebühren an. Deshalb sollte man vor dem Einspruch gegen ein Bußgeld wegen Parken im Parkverbot einen Anwalt für Verkehrsrecht in Berlin zu beauftragen. Der Rechtsanwalt für Verkehrsrecht bietet eine kostenlose Erstberatung und es lassen sich bei einem nicht sinnvollen Einspruch weitere Kosten vermeiden.

Kann ein Strafzettel für falsches Parken verjähren?

Das Parken im Parkverbot ist eine Ordnungswidrigkeit und hat eine Verjährungsfrist von drei Monaten. Hat man den Bußgeldbescheid erst nach Ablauf dieser Frist erhalten, kann von der Behörde das Bußgeld nicht mehr eingefordert werden.

Wie kann man einen Strafzettel für Falschparken bezahlen?

Erhält man den Bußgeldbescheid für das falsche Parken, dann ist ein Überweisungsträger enthalten oder eine Zahlungsanweisung, die man für die Überweisung nutzen kann. Es ist wichtig, wenn man das Bußgeld für Parken im Parkverbot per Überweisung bezahlt, dass man den Verwendungszweck angibt, damit eine eindeutige Zuordnung der Bußgeldzahlung möglich ist.

Warum Anwalt bei Parken im Parkverbot in Berlin beauftragen?

Der Anwalt für Verkehrsrecht in Berlin kann bei einem Bußgeld und weiteren Auflagen den Vorwurf Parken im Parkverbot prüfen. Der Rechtsanwalt bietet eine Rechtsberatung und kann gegen ein Bußgeld wegen Parken im Parkverbot Einspruch einlegen. Die Kanzlei Artiisik bietet eine kostenlose Ersteinschätzung, wenn man wegen Parken im Parkverbot ein Bußgeld zahlen muss oder wenn sogar Punkte in Flensburg drohen.