Rechtsanwalt Berlin Verkehrsrecht

Ihnen wird Fahrerflucht vorgeworfen? Keine Sorge wir kümmern uns drum. Kontaktieren Sie uns jetzt telefonisch oder über das Kontaktformular:

Sind Sie rechtsschutzversichert?
 Ja Nein
Wenn Sie uns ein Dokument (z. B. Rechtsschutzversicherung) zukommen lassen möchten, können Sie dieses nachfolgend hochladen.

Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.

Hier finden Sie uns:

Einspruch gegen Fahrerflucht

Mit Hilfe des Rechtsanwalt für Verkehrsrecht Einspruch gegen Fahrverbot und Bußgeld einlegen.

Schneller als viele Menschen denken, kann es passieren, dass dem Autofahrer ein Fahrverbot erteilt wird. Besonders ärgerlich ist das für Personen, die im Beruf auf das Führen eines Fahrzeuges angewiesen sind und durch das Fahrverbot ihren Job nicht ausführen können beziehungsweise dürfen. Eine Kündigung kann im schlimmsten Fall eine Folge des Verbots sein, wenn es sich beispielsweise um einen Kraftfahrer, Busfahrer oder aber auch um einen Selbstständigen handelt. Ein Fahrverbot wird in der Regel zwischen einem und drei Monate erteilt. Im nachfolgenden Text werden Ausnahmen vorgestellt, in denen die Umgehung beziehungsweise Abwendung des Fahrverbots möglich ist, sobald davon eine existenzsichernde Aktivität nicht mehr auszuführen ist.

Was bedeutet das Fahrverbot?

Die zuständigen deutschen Behörden für die rechtskräftige Erteilung eines Fahrverbots sind die Gerichte oder eine Verwaltungsbehörde. Ein Fahrverbot bedeutet, dass das Fahrzeug innerhalb des Zeitraums nicht geführt beziehungsweise bewegt werden darf. Hierbei gilt das Verbot für sämtliche Kraftfahrzeuge, also auch für Mofas, für die eigentlich gar keine Fahrerlaubnis nötig ist. Innerhalb des Zeitraums des Verbots darf der Fahrer somit nur zu Fuß gehen, das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel zur Mobilisierung nutzen.

Ab wann gilt das Fahrverbot?

Handelt es sich um die erste Erteilung des Fahrverbots, so hat der Fahrer ab dem Punkt der rechtskräftigen Erteilung desselben die Möglichkeit, das Fahrverbot innerhalb von vier Monaten anzutreten. Diese Regelung gilt allerdings nur, wenn das Verbot zum Führen eines Kraftfahrzeugs von einer Verwaltungsbehörde verhängt wurde. Hat ein Gericht das Verbot rechtskräftig verhangen, so gilt, dass das Gericht den Zeitraum bis zum Beginn des Verbots festlegt. Wenn der Fahrer allerdings das zweite Mal beziehungsweise im Wiederholungsfall mit dem Fahrverbot abgestraft wurde, so hat dieser das Fahrverbot unverzüglich anzutreten. Während der Zeit des Fahrverbots hat der Fahrer seinen Führerschein bei der zuständigen Behörde abzugeben. Nach Ablauf des Verbots bekommt der Fahrer seinen Führerschein zurück und braucht diesen nicht extra neu bei den Verkehrsbehörden zu beantragen.

Wie Entzug der Fahrerlaubnis vermeiden?

Nach dem geschuldeten Verkehrsverstoß erhält der Fahrer den Bußgeldbescheid per Post zu sich nach Hause gesandt. Besonders wichtig ist hier das Datum, welches der Briefträger in der Postzustellurkunde vermerkt und das über den genauen Zeitpunkt des Erhalts des Bescheids Auskunft gibt. Innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt des Bußgeldbescheids ist es möglich gegen diesen vorzugehen. Werden diese zwei Wochen nicht dazu genutzt gegen den Bescheid vorzugehen, so wird dieser rechtskräftig und der Fahrer hat die angegebene Strafe in Form eines Bußgeldes zu zahlen und außerdem über den Zeitraum des Fahrverbots zu entscheiden (im Fall einer Bearbeitung durch eine Verwaltungsbehörde!). Mit anderen Worten, wenn der Fahrer nicht mit dem Bescheid einverstanden ist, so muss dieser innerhalb der Frist von zwei Wochen einen Einspruch einlegen. Entweder an die zuständige Verwaltungsbehörde oder an das jeweilige Gericht. Damit der Einspruch wirksam ist, ist es bereits ausreichend, wenn der Fahrer der Behörde mitteilt, dass der mit dem Bußgeldbescheid nicht einverstanden ist, eine genaue Begründung ist somit nicht erforderlich. Trotzdem kann die Nennung eines Grundes hilfreich sein, da die Bußgeldstelle unter Umständen überzeugt werden kann, die Entscheidung zu überdenken.

Wie gegen Fahrverbot Widerspruch einlegen?

Die unmittelbare Folge eines Widerspruchs seitens des Fahrers ist, dass der Bußgeldbescheid keine Rechtskraft erlangt und es beginnt das Zwischenverfahren, bei dem der Tatvorwurf geprüft wird. Wir innerhalb dieser Prüfung ermittelt, dass es sich um einen begründeten Widerspruch handelt, so ist eine Einstellung des Verfahrens möglich. Erachtet die Behörde den Widerspruch aber als nicht begründet, so wird die Akte an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet, die dann für die weiteren Abläufe zuständig ist und den Fall einem Amtsrichter vorlegt. Nach der Prüfung durch das Amtsgericht, wird entschieden, ob das im Bußgeldbescheid festgelegte Strafmaß beibehalten, vermindert oder aber auch erhöht wird.

Gründe zur Umgehung des Fahrverbots

Hier kommt es auf den Einzelfall an. Bei Trunkenheit am Steuer wird es schwer, wenn nicht unmöglich einen plausiblen Grund für dieses Verfehlung im Straßenverkehr anzugeben. Ein möglicher Grund gegen den Entzug der Fahrerlaubnis ist der Verlust des Arbeitsplatzes. Wenn der Fahrer zur Ausführung seines Jobs auf ein Fahrzeug angewiesen ist, so kann dies ein Grund sein. Auch kann der Fahrer als Grund das Augenblicksversagen angeben. Ein weiterer Grund ist der Mietzieheffekt. Dieser besagt, dass die rote Ampel deshalb überquert wurde, da der Fahrer auf die falsche Ampel (beispielsweise die linksabbieger Ampel) geachtet hat, obwohl er geradeaus gefahren ist. Des Weiteren kann der Fahrer den Bußgeldbescheid an sich in Fragen stellen, zum Beispiel auf Grund von fehlerhaften Messungen.

Mit Anwalt für Verkehrsrecht Einspruch einlegen

Um bei dem Einspruch gegen Fahrverbot erfolgreich zu sein, empfiehlt es sich einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht hinzuzuziehen, der dabei hilft, dem Fahrverbot zu widersprechen beziehungsweise den Fahrverbot-Einspruch durchführen. Ein kompetenter Rechtsanwalt für Verkehrsrecht kann auch dabei helfen das Fahrverbot verschieben und so den Entzug der Fahrerlaubnis herauszuzögern oder das Bußgeld abzuwenden. Wichtig ist, dass der Fahrverbot-Einspruch rechtzeitig gemacht wird. Dem Fahrverbot widersprechen lohnt sich also!

Weiterführende Links: https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__44.html