Rechtsanwalt Berlin Verkehrsrecht

Sie hatten einen Radunfall oder sind in einen Fahrradunfall verwickelt gewesen? Nutzen Sie unsere langjährige Erfahrung als Kanzlei für Verkehrsrecht und unsere kostenfreie Ersteinschätzung.

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Anwalt für Unfall mit Radfahrer informiert

Mit dem Anwalt für Unfall mit Radfahrer kann man die kostenlose Erstberatung nutzen. Kommt es zu einem Fahrradunfall gibt es viele Fragen von Unfallbeteiligten, wie zum Beispiel die Frage nach der Schadensregulierung und die Frage nach dem Schmerzensgeld. Oftmals ist bei einem Unfall mit Fahrrad auch die Schuldfrage nicht eindeutig. Hier kann der Rechtsanwalt für Verkehrsrecht in Berlin helfen.

Was tun bei einem Unfall mit Radfahrer?

Radfahrer sind Verkehrsteilnehmer. Viele Kraftfahrzeughalter sind unsicher, wer den Schaden nach einem Unfall mit einem Radfahrer begleicht und ob man einen Anwalt für Verkehrsrecht beauftragen soll. Es gibt auch Fragen zur Teilschuld beim Fahrradunfall und zu eventuellen Bußgeldern.

Zu den häufigsten Verstößen von Radfahrern, die auch zu Unfällen mit anderen Verkehrsteilnehmern führen, gehören die folgenden:

  • Fahren auf der falschen Fahrbahn
  • Radfahren auf Gehwegen
  • Fahren entgegen der Fahrtrichtung
  • Radfahren unter Alkoholeinfluss
  • unzureichende Beleuchtung am Fahrrad

Wie nach Unfall mit Fahrrad verhalten?

Hat man einen Unfall mit einem Fahrrad muss man die Unfallstelle absichern und eventuell verletzten Personen helfen bzw. Erste Hilfe leisten. Handelt es sich um einen Personenschaden oder gerät man in Konflikt wegen dem Unfallhergang muss man die Polizei rufen. Bis zum Eintreffen der Polizei sollte man von der Unfallstelle und den unfallbeteiligten Fahrzeugen und Fahrrädern Bilder machen.

Welche Strafen bei Radunfall?

Ist man als Radfahrer Schuld an einem Unfall, regelt der Bußgeldkatalog das Strafmaß. Wurde der Unfall verursacht, weil das Fahrrad keine oder eine defekte Beleuchtung hatte, beläuft sich das Bußgeld auf 35 Euro. Hat man den Unfall mit dem Rad verursacht, weil man eine rote Ampel überfahren hat, beträgt das Bußgeld mindestens 120 Euro.

Missachtet man als Radfahrer das Rechtsfahrgebot und verursacht dadurch einen Verkehrsunfall, zahlt man ein Bußgeld in Höhe von 30 Euro. Weitere Kosten können entstehen, wenn durch den Unfall eine Sach- oder ein Personenschaden entstehen.

Wer bezahlt Schaden nach einem Unfall mit dem Fahrrad? Anwalt in Berlin berät

Ist man mit dem Fahrrad unterwegs zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause, dann muss die gesetzliche Unfallversicherung die Kosten für die medizinische Behandlung bezahlen. Gleiches gilt für die Lohnfortzahlung. Hat ein Kfz-Fahrer Schuld an dem Unfall mit Rad, muss die Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden des Radfahrers bezahlen.

Kommt es zu einem Unfall zwischen einem Kraftfahrzeug und einem Fahrrad, muss die Kfz-Versicherung einspringen, wenn der Fahrzeugfahrer schuld an dem Unfall ist. Ist der Radfahrer an dem Unfall schuld und wird das Kfz durch den Radfahrer beschädigt, dann muss die private Haftpflichtversicherung des Fahrradfahrers den Schaden am Fahrzeug regulieren. Gleiches gilt übrigens auch, wenn ein Fußgänger einen Unfall im Straßenverkehr verursacht und Kraftfahrzeuge beschädigt werden.

Hat man Anspruch auf Schmerzensgeld nach Fahrradunfall?

Fahrradfahrer, die durch einen Verkehrsunfall verletzt werden, haben nach § 253 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) je nach Fall die Möglichkeit, Schmerzensgeld zu fordern. Die Höhe des Schmerzensgeldes nach einem Fahrradunfall richtet sich nach den Verletzungen bzw. nach dem Schaden.

Beachten muss man, dass dem Fahrradfahrer bei einem Unfall eine Teilschuld zugesprochen wird, wenn er keinen Fahrradhelm getragen hat. Es gibt zwar keine Helmpflicht in Deutschland, aber wenn der Radfahrer ohne Helm bei einem Unfall verletzt wird, mindert das den Anspruch auf Schmerzensgeld.

Was passiert, wenn man einen Fahrradfahrer anfährt?

Hat man eine Person auf einem Fahrrad angefahren, wird ein Bußgeld von mindestens 120 Euro fällig. Je nach Schwere des Unfalls ist der Radfahrer verletzt und das Fahrrad beschädigt. Dann kommen weitere Kosten in Form von Schmerzensgeld und Schadensersatz hinzu. Handelt es sich um eine Verkehrsordnungswidrigkeit, die zum Radunfall geführt hat, beträgt das Bußgeld maximal 2.000 Euro.

Gibt es für Radfahrer eine Helmpflicht?

Es gibt in Deutschland keine Pflicht, auf dem Fahrrad einen Helm zu tragen. Aber trotzdem kann es sein, dass die Versicherung im Falle eines Unfalls mit Fahrradfahrer ohne Helm die Versicherungsleistung verweigert. Es ist sinnvoll, dass man beim Fahrradfahren einem Heln trägt, nicht zuletzt deshalb, weil dieser den Kopf im Falle eines Sturzes bzw. eines Unfalls vor schweren Kopfverletzungen schützen kann. Hat man als Radfahrer ohne Helm einen Unfall verursacht, sollte man die Beratung des Anwalt für Verkehrsrecht in Berlin nutzen.